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Das letzte Wort

Geschafft! Wochen- und monatelang habe ich um Wörter gerungen, Sätze geschrieben, wieder gelöscht. Tag für Tag ist das Manuskript angewachsen und heute endlich habe ich das letzte Wort meines neuen Buches in die Tastatur getippt. Aber … wie geht es jetzt weiter?

Die Rohfassung

Die erste Fassung ist immer Mist. Ernest Hemingway soll das gesagt haben – und er hatte recht.
Wenn man das letzte Wort getippt hat, ist zwar sicherlich ein großer Abschnitt der Reise zum fertigen Buch geschafft, aber es liegt immer noch viel Arbeit vor dem Schriftsteller. Das genaue Vorgehen variiert natürlich. Für mich beginnt die Überarbeitung meist mit einer Pause. Abstand zum Text gewinnen.
Dann gehe ich den Text von Anfang bis Ende durch, notiere mir Ungereimtheiten, achte auf lose Handlungsfäden. Jetzt ist auch der Zeitpunkt für manche grobe Änderung wie das Streichen ganzer Kapitel und Figuren oder die Umarbeitung von Handlungssträngen. Jetzt kann es noch einmal richtig zur Sache gehen.

Der zweite Durchgang

Der zweite Durchgang ist dann schon mehr auf Feinheiten aus. Ich überprüfe den Spannungsbogen des gesamten Textes und der einzelnen Kapitel. Formlierungen kommen unter die Lupe. Passen sie zu den Charakteren? Verhalten diese sich auch nachvollziehbar? Passen die Stimmungen?

Die Testleser

Dann habe ich erst einmal Pause. Jetzt gebe ich den vorläufigen Text meinen Testlesern, die ihn lesen und mir rückmelden, wie er ihnen gefallen hat und was ihnen daran aufgefallen ist.
Da ich meine Bücher selbst herausbringe, nutze ich diese Zeit für andere notwendige Aufgaben, zum Beispiel für die Gestaltung des Buchcovers und die Suche nach einem guten Titel.

Der dritte Durchgang

Wenn ich die Rückmeldung meiner Testleser erhalten habe, ist mindestens noch ein weiterer Durchgang durch den Text nötig. Irgendetwas gibt es immer zu tun und vielleicht sind mir selbst noch Dinge aufgefallen, die geändert werden müssen.

Die Fertigstellung

Jetzt folgt die Schlussphase. Der Text muss in Form gebracht werden. Die Schriftarten werden ausgesucht, Kapitel eingeteilt und eventuell mit Überschriften versehen. Zeilen- und Seitenumbrüche sind zeitraubend. Ich sehe das ganze Buch nach unschönen Stellen durch, die den Lesefluss stören könnten. Tausend andere Fragen kommen auf, wollen geklärt werden und ziehen neue Fragen nach sich.
Und dann kommt irgendwann der Tag der Veröffentlichung … und im Idealfall existiert zu diesem Zeitpunkt schon die Idee für das nächste Buch.

Interesse an Details?

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, den Entstehungsprozess meines neuen Buchs noch ein wenig genauer zu begleiten, dann habe ich da etwas für dich.
Auf meiner Seite bei BuyMeACoffee kannst du mich monatlich unterstützen. Dafür bekommst du Zugang zu exklusiven Posts und Inhalten und erfährst so mehr über die einzelnen Schritte, die von jetzt an zum fertigen Buch führen. Ich plaudere ein bisschen aus dem Näh… ähm, Stiftekästchen und du bekommst einen Einblick in meinen Schreiballtag. Schau doch einfach mal vorbei, ich würde mich freuen!


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